Februar 2012
European Fashion Award – FASH 2012
der Stiftung der Deutschen Bekleidungsindustrie – SDBI

Messestand FASH 2012

Sieg und Niederlage, Schmerz oder Entspannung – Sport ist Emotion pur und hat fast jeden Bereich des Lebens und damit auch der Mode durchdrungen. Doch im Modestudium spielt Sportbekleidung kaum eine Rolle. Der European Fashion Award FASH 2012 suchte daher, zusammen mit dem Sonderpreis Gore Bike Wear, unter dem Titel „Active – Performance Sportswear“ Sportbekleidung für Wettkampf, Ausdauer- oder Ausgleichssport, die Funktion und Fashion wegweisend verbindet. Die Jury international erfahrener Experten aus Design, Industrie, Handel und Medien ermittelte die Preisträger nach vorab festgelegten Kriterien. Die Preisverleihung fand am 29. Januar 2012 im Rahmen der internationalen Sportartikelmesse ISPO MUNICH 2012 statt.

Die Preisträger
Den 1. Preis erhielten Kristina Mora und Alexander Brenk (6. Semester, Hochschule für Gestaltung Pforzheim) für ihre Yogakollektion „We are“. Die Dynamik und Ruhe von Yoga wird in der Frauenkollektion funktional und ästhetisch umgesetzt. Bänder, die wie Energien um den Körper fließen, geben Halt und beugen Überdehnungen vor. Das haptische und ästhetische Wohlgefühl ermöglicht eine bessere Konzentration auf sich selbst als auch auf die Übungen. „Kristina Mora und Alexander Brenk haben dem umsatzstarken, weitgehend uninspirierten und tradierten Markt von Yoga-Kleidung neue Perspektiven aufgezeigt. Ihre moderne Formensprache trifft den Zeitgeist, berücksichtigt die Wünsche von Frauen nach stilvoller Kleidung, als auch funktionale und gesundheitliche Aspekte. Ihnen ist gelungen, was in gesättigten Märkten auch für die besten Designer außerordentlich schwierig zu realisieren ist: ein relevantes Produkt, dass eine Berechtigung auf dem Markt hat“, begründet der Vorsitzende der Jury, Joachim Schirrmacher, den mit großem Abstand erzielten 1. Preis.

Margarita Ruiz Velázquez (Bachelor of Arts Active Sportswear, University of the Arts London) erhält für ihre Kollektion „Vertical Cyclewear“ den Sonderpreis Gore Bike Wear. Die Männerkollektion der Venezuelanerin kombiniert Elemente sportlicher Radkleidung mit der Ästhetik von Modemarken und bewährt sich auf dem Rad wie im Büro oder chicen „Cycle Café“. „Alle Details strahlen ein Verständnis für den Sport und seine Nutzer aus“, sagt Jurymitglied Clemens Deilmann (Head of Design, Gore Bike Wear).

Eine Anerkennung erhielt Hildemieke Vis (7. Semester, University College Falmouth) für ihre Frauenkollektion „Running Business“. Sie will einen Anreiz schaffen, Bewegung in den Tagesablauf zu integrieren. Daher kann die Kollektion der Niederländerin bestens im Büro getragen werden und funktioniert zugleich als vollwertige Sportkleidung. „Hildemieke Vis gibt dem Massensport Laufen eine neue Ästhetik“, lobt Jurymitglied Stefan Bogner (Geschäftsführer Factor Product).

Eine weitere Anerkennung wurde verliehen an Jörn Wonneberger (Diplom, Angewandte Kunst Schneeberg – Westsächsische Hochschule Zwickau). Sein Nokok 3/1 vereint drei Dinge in einem: eine Outdoorjacke, einen Mantel und einen Schlafsack. Er ist der Kokon für eine Weltreisende; bedeutet weniger Gepäck zugleich weniger Gewicht. „Jörn Wonneberger ist gelungen, aus einem sonst rein funktionalen Gegenstand etwas Begehrenswertes zu machen“, urteilt  Jurymitglied Marcel Herrig (Unicut Design Limited, Shenzhen, China).

Als zusätzliche Auszeichnung wurden die Arbeiten von Josephine Wegener (Akademie JAK Hamburg) und Bethan Heslop (University College Falmouth) in das Archiv der Stiftung der Deutschen Bekleidungsindustrie aufgenommen. Diese, sowie die Portfolios aller Siegerarbeiten, sind der Öffentlichkeit in der Sammlung Modebild – Lipperheidesche Kostümbibliothek, Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin – der weltgrößten Bibliothek und graphischen Sammlung zur Kulturgeschichte der Mode und Kleidung – zugänglich.

Als Preis wurde jede Kollektion von dem renommierten Modefotograf Gregor Hohenberg (u.a. Vogue, Elle, GQ, AD; Berlin) fotografiert. Zudem wird jede Arbeit mit einem Katalog (Design: Christof Nardin, Wien), einem Messestand auf der international größten Sports Business Plattform ISPO MUNICH 2012 und deren Medienarbeit kommuniziert. Geldpreise wurden in Höhe von insgesamt 10.000 Euro vergeben, sowie ein sechsmonatiges dotiertes Praktikum bei Gore Bike Wear. Die Preise entsprechen einem Gegenwert von insgesamt rund 80.000 Euro. 

Mitglieder der Jury 2012
Stefan Bogner, Geschäftsführer Factor Product, München
Clemens Deilmann, Head of Design, Gore Bike Wear, München
Ivonne Fehn, Fashion Director, Süddeutsche Zeitung Magazin, München
Marcel Herrig, Unicut Design Limited, Shenzhen, China
Detlev Maaß, Einkaufsleiter Sport Scheck, München
Joachim Schirrmacher, Creative Consultant, Berlin

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Ausgezeichnete Arbeiten und Jurybegründungen
European Fashion Award FASH 2012
„Active – Performance Sportswear“



Sieg und Niederlage, Schmerz oder Entspannung. Sport ist Emotion pur und hat fast jeden Bereich des Lebens und damit auch der Mode durchdrungen. Doch im Modestudium spielt Sportbekleidung kaum eine Rolle. Dabei bietet sie viele reizvolle Aufgaben mit hohem Innovationspotenzial. Der European Fashion Award FASH 2012 mit dem Sonderpreis Gore Bike Wear sucht daher unter dem Titel „Active – Performance Sportswear“ Sportbekleidung für Wettkampf, Ausdauer- oder Ausgleichssport, die Funktion und Fashion wegweisend verbindet. Performance Sportswear bietet sich in besonderer Weise für interdisziplinäre Arbeiten wie Kooperationen von Mode- und Industrial-Design an.

Anmeldeschluss ist der 19. September, Einsendeschluss der 14. Oktober 2011.
 
Die kompletten Ausschreibungsunterlagen hier zum Download
 
6. Februar 2011
Die Sieger: FASH 2011

Neues Bild
Annika Tutsch, Nina Kanitz, Alexandra Fenkner, Natalia Politowa, Marcella Sewella, Stephanie Höcker, Ioana Ciolacu Miron, Julia Müller und Marcel Lunkwitz (von links) Foto: Tanja Kernweiss

Was ist schön? Wann sehen Menschen gut aus? Was macht Mode heute aus? Geht es um Identität oder Status? Geht es um Umsatz, um Aufmerksamkeit, um Schönheit? Gibt es noch Träume, Visionen? Antworten auf diese Fragen suchte der European Fashion Award – FASH 2011 unter dem Titel „Attention please!?“.

Die Jury international erfahrener Experten aus Design, Industrie, Marketing und Medien ermittelte die Preisträger unter 84 Teilnehmern von 46 Hochschulen aus 17 Ländern nach vorab festgelegten Kriterien. Die Preisverleihung fand am 6. Februar im Rahmen der internationalen Sportartikelmesse ispo in München in den Kategorien Studierende und Abschlussarbeiten statt.

Ausgezeichnete Arbeiten und Jurybegründung

Pressemitteilung

Katalog


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European Fashion Awards FASH 2011
Fotoshooting mit Gregor Hohenberg



Der Hauptpreis des European Fashion Awards FASH 2011, das Fotoshooting 
mit Gregor Hohenberg, fand Ende November in Berlin statt. David Roth 
hat den Tag begleitet und in einem Video festgehalten.

Alle Preisträger – Stephanie Höcker, Alexandra Fenkner, Nina Kanitz, 
Marcel Lunkwitz und Julia Müller, Ioana Ciolacu Miron, Natalia 
Politowa und Marcella Sewella sowie Annika Tutsch – waren 
überpünktlich im Bigshrimp Studio, wo sonst Größen wie Andreas Gursky, 
Rankin oder Karl Lagerfeld fotografieren. Während sie ihre Kleider 
aufbügelten, kümmerte sich Andreas Bernhard um den Look von Sophie 
Nickel (Mega Models) und Alexander (M4 Models). Sie wurden von Miriam 
Klein gecastet, die auch schon für Schauen von Calvin Klein, Hugo 
Boss, Strenesse, Givenchy oder Alexander Mc Queen als Casting-
Direktorin verantwortlich war.

Dann setzte Gregor Hohenberg die Siegerarbeiten zum Thema „Attention 
Please!?“ in Szene. Er wählte ein minimalistisches Set, um den Fokus 
auf die Entwürfe zu lenken; so werden auch Kleinigkeiten sichtbar. 
Gregor Hohenberg zeigt sich sehr zufrieden: „Ich fotografiere zum 
ersten Mal Arbeiten von Studierenden und bin überrascht wie hoch hier 
der Standard ist.“

Die schönsten Fotos werden im Katalog des European Fashion Awards FASH 
2011 gezeigt, der erstmals während der Preisvergabe, am 6. Februar 
2011, auf der Sportartikelmesse ispo in München, der Öffentlichkeit 
gezeigt wird.


Jurysitzung European Fashion Award FASH 2011





November 2010
Qualifizierung für Designer - Einladung zu kostenlosen Seminaren auf der ispo



Nach dem großen Erfolg der vergangenen vier Jahre werden während der ispo 11 (6. bis 9. Februar 2011) wieder von Sonntag bis Dienstag um 16.00 Uhr einstündige, deutschsprachige Workshops zu berufsqualifizierenden Themen angeboten.
Veranstaltet werden die Workshops von der Stiftung der Deutschen Bekleidungsindustrie (SDBI) sowie dem Berufsverband Alliance of German Designers (AGD).
Mehr Infos…
Preisträger des European Fashion Award FASH 2011


© Tanja Kernweiss

84 Studierende von 46 Hochschulen haben am European Fashion Award FASH   2011 unter dem Thema "Attention Please!?" teilgenommen, sie kommen aus  17 Ländern. Die Preisträger wählte die Jury (von links) u.a. mit Joachim   Schirrmacher (Büro für strategische Kommunikation), Torsten  Hochstetter, Marcel Herrig (Unicut Design Office) und Marion Feldmann   (Einkaufsleiterin DOB, Otto) am 19. und 20. Oktober in München aus. Auffallend war, dass je Hochschule nur die besten Arbeiten eingesendet  wurden. Das bedeutete für die Jury eine lange und intensive  Auseinandersetzung: Alle Kurzkonzepte wurden vorab von mindestens zwei  Jurymitgliedern gelesen, dann die Dokumentationen studiert, Farb- und  Materialkonzepte bewertet, die Kleider an den Models beurteilt  und Qualitäten verglichen. Schließlich wurde alles nach den Kriterien 
Gesamtkonzept, Innovation, technische und gestalterische Umsetzung und  Funktionalität bewertet.

Preisträger des European Fashion Award FASH 2011 sind:

Kategorie Abschlussarbeiten
Alexandra Fenkner, Mediadesign Hochschule Berlin
Marcel Lunkwitz und Julia Müller, Burg Giebichenstein  |  Hochschule für Kunst und Design Halle
Annika Tutsch, Hochschule für Gestaltung Pforzheim

Kategorie Studierende
Ioana Ciolacu Miron, Universitatea Nationala de Arte Bucuresti, Rumänien
Stephanie Höcker, Fachhochschule Bielefeld
Nina Kanitz, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
Natalia Politowa und Marcella Sewella, Fachhochschule Hannover

Die Bekanntgabe der Preise und ihre Verleihung findet am 6. Februar 2011 im Rahmen der internationalen Sportartikelmesse ispo 2011 in München statt.