stiftung-bekleidungsindustrie
spacer
spacerspacer English
spacer
spacer
spacer
spacer Home
spacer
spacer
spacer
spacer FASH 2011
- Ausschreibung
- Teilnehmer
- Jury
- Preise
- Termine
- Anmeldeformular
- Einzureichende Arbeit
- Richtlinien
- Downloads
spacer
spacer
spacer
spacer Die Stiftung
- Vorstand und Beirat
- Klaus Steilmann
- Statements
- Kommunikation statt Produkte
spacer
spacer
spacer
spacer Medien
- Medienspiegel
- Medienmitteilungen
spacer
spacer
spacer
spacer Archiv
- FASH 2010
- Ausschreibung
- Ausgezeichnete Arbeiten und Jurybegründung
- FASH 2009
- Ausschreibung
- Ausgezeichnete Arbeiten und Jurybegruendung
- FASH 2008
- Aussschreibung
- Ausgezeichnete Arbeiten und Jurybegründung
- Preis 2007
- Ausschreibung
- Ausgezeichnete Arbeiten und Jurybegründung
- Preis 2006
- Ausschreibung
- Ausgezeichnete Arbeiten und Jurybegründung
- Preis 2005
- Aufgabe
- Preise und Anerkennungen
- Einblick
- Aufgabe
spacer
spacer

Europäischer Wettbewerb
Preis der Stiftung der Deutschen Bekleidungsindustrie 2007



Der europäische Wettbewerb wird von der Stiftung der Deutschen Bekleidungsindustrie ausgelobt. Die Stiftung wurde 1977 von dem Modeunternehmer Klaus Steilmann ins Leben gerufen. Ziel der Stiftung ist eine wegweisende Nachwuchsförderung.

Aufgabe: Die Kunst des Reisens – The fine Art of Travelling
Der Preis der Stiftung der Deutschen Bekleidungsindustrie 2007 sucht Entwürfe zum Thema „Die Kunst des Reisens“. Ob Geschäftsreise oder Sporturlaub, First Class oder Economy, gesucht wird eine transitorische Mode, welche den vielfältigen Anforderungen Reisender entspricht.

Das Reisen erlebte Anfang des 20. Jahrhunderts seinen ersten Höhepunkt. Bahn, Schiffe, Autos und Flugzeuge waren erstmals hinreichend zuverlässig und komfortabel. Aber es war ein Luxus, den sich nur wenige leisten konnten. Entsprechend aufwendig und elegant waren Gepäck und Garderobe. Die Kunst des Reisens entstand.
Die Zeit hat sich verändert, doch überhitzte Innenstädte und unterkühlte Konferenzräume, Strand und Schneepisten stellen mehr denn je unterschiedlichste Anforderung an unsere Kleidung. Ob auf Geschäftsreise oder im Aktivurlaub: nicht selten stehen an einem Tag lange Reisestrecken, Geschäfts- oder Besichtigungstermine als auch die aktive Erholung auf dem Plan. Vom Schreibtisch auf das Reiserad, aus dem Koffer ins elegante Restaurant: Die Kleidung soll stilvoll sein, gut zu kombinieren, bequem, knitterarm, pflegeleicht sowie vor Wind und Wetter schützen. Das im Flugzeug zulässige Handgepäck erfordert zudem eine intelligente Reduktion mit leichten Kleidern und geringem Packmaß. Impulse kommen hier von neuen Kunst- und Naturmaterialien mit speziellen Garnen, Geweben und Ausrüstungsverfahren.

1. Teil: Analyse
Den ersten Teil der einzureichenden Arbeit soll eine eigenständige Analyse einer Reiseart umfassen. Die Wahl des Segments (Geschäfts- oder Luxusreise, Sport- oder Städteurlaub, etc.), Genre und Geschlechts ist freigestellt.
Nach einem Überblick über Entstehung, Geschichte und aktuelle Situation soll sich die Analyse auf die Anforderungen an die Kleidung fokussieren. Ergänzende Accessoires sind möglich.
Die Analyseergebnisse müssen durch eigene Beobachtungen und Fotos dokumentiert und ergänzt werden. Die eigene Analyse soll fundiert werden durch eine Recherche entsprechender Veröffentlichungen wie Marktstudien, Bücher oder Aufsätze.

2. Teil: Konzeption
Auf Basis der Analyse erfolgt die Konzeption eines Entwurfs zum Thema „Die Kunst des Reisens“. Gesucht werden anspruchsvolle, also eigenständige und in sich stimmige, aber marktnahe (was nicht bedeutet Trends zu folgen) Entwürfe.
Entworfen werden soll nicht in erster Linie das Produkt in seiner Gestalt, sondern seine mögliche Verwendung und seine Einsatzfähigkeit.
Es bedarf dazu der Konzeption, Planung und Reflexion gesellschaftlicher und wirtschaftlicher, kultureller und politischer Prozesse sowie die Berücksichtigung ökologischer und technischer Daten, um Produkte sinnvoll und erfolgreich zu entwerfen.
Dafür ist die Integration von Produktentwicklung, Kommunikation und Distribution notwendig. Es geht also um strategisches Design-Management.


3. Teil: Entwurf
Basierend auf diesem fundierten Konzept soll der dritte Teil der Arbeit die Ergebnisse in eine Kollektion mit mindestens vier Outfits übersetzen. Zur Jurierung ist ein Outfit einzusenden. Preisträger verpflichten sich, bis spätestens zum 31. Januar 2007 fehlende Outfits anzufertigen und einzusenden. Ausgestellt wird die komplette Kollektion. Ob es sich beim Entwurf um Womenswear, Menswear oder Komplettkollektionen handelt, wird dem Teilnehmer überlassen und ist abhängig von der Analyse. Eine Saisonvorgabe gibt es nicht.


Sonderpreis Mode und Marke
Die Aufgaben von Modemachern haben sich seit Gründung der Stiftung 1977 grundlegend verändert. Neben der zielgruppengerechten Gestaltung von Produkten gehört in verstärktem Maße die Gestaltung von Identitäten dazu. Da es an den Hochschulen dafür keine gesonderte Ausbildung gibt, möchte die Stiftung ein Zeichen setzen und das Bewusstsein für Marken und Markenidentitäten schaffen. Sie lobt daher in Kooperation mit Interbrand Zintzmeyer & Lux den Sonderpreis Mode und Marke aus. Das global führende Markenberatungsunternehmen Interbrand gehört zur Omnicom Group, einer der größten Kommunikationsgruppen der Welt.

Aufgabe
Der Sonderpreis Mode und Marke prämiert prägnante und konzeptionell durchdachte Markenwelten, die auf Basis einer Markenpersönlichkeit entwickelt wurden. Aufgabe ist die Entwicklung eines Markenauftritts für ein zu schaffendes (fiktives) Modelabel. Die eingereichten Arbeiten müssen in Verbindung zum Thema „Die Kunst des Reisens“ stehen. Der Markenauftritt soll in Übereinstimmung mit dem Produkt sowohl konzeptionell als auch visuell ausformuliert und präsentiert werden. Interdisziplinäre Projekte, wie zwischen Studierenden der Mode und Wirtschaftkommunikation oder Mode und Kommunikationsdesign, werden begrüßt und empfohlen.

Obwohl Mode Identität stiftet und Identität als Wettbewerbsstrategie der Zukunft gilt, gibt es bisher erstaunlich wenig Überlegungen, geschweige denn fundiertes Wissen, wie die Modemacher diese Identitäten strategisch gestalten können. Wohl auch, weil der zu bewältigende Spagat groß ist. Denn es gilt nicht nur eine Brücke zu schlagen zwischen dem permanenten Wandel der Mode und der notwendigen Kontinuität von Marken, sondern zudem auch von der der Mode eigenen Dualität zwischen Anpassungsstreben und Absonderungssucht, Individuum und Gruppenzugehörigkeit.

1. Teil: Analyse
Die Analyse soll analog zur Ausschreibung bzw. nach Möglichkeit in Zusammenarbeit mit einem Projekt zum Thema „Die Kunst des Reisens“ erarbeitet werden.

2. Teil: Konzeption
Ausarbeitung einer Markenpersönlichkeit auf der Basis eines in der Literatur gängigen Modells der Markenpersönlichkeit (Häusler, J./Zintzmeyer, J. Identitätsentwicklung als Konzept, Prozess und Arbeit in: Birkigt K. Stadler, M.M. Funk, H.J. (Hrsg.) Corporate Identity: Grundlagen, Funktionen, Fallbeispiele, S. 513 – 524, Redline Wirtschaft, München 2002), Aaker, D. A.: Managing Brand Equity – Capitalizing on the value of a brand name, Campus Verlag, 1991, Meffert, H., Burmann, C., Koers, M. (Hrsg.)Markenmanagement – Identitätsorientierte Markenführung und praktische Umsetzung, Gabler-Verlag, 2. Aufl., Wiesbaden 2005. Siehe auch: www.interbrand.ch unter der Rubrik Publikationen). Das entwickelte Konzept soll strategisch durchdacht und fundiert dargestellt werden.

  • Einordnung der Marke in das bestehende Wettbewerbsumfeld
  • Positionierung der neuen Marke

Ausgangspunkt ist entweder ein Wettbewerbsbeitrag zum Thema „Die Kunst des Reisens“ (Kooperation) oder ein eigenes Produktkonzept (in diesem Fall muss kein eigenes Outfit eingesendet werden).

Als Hilfestellung hat die Stiftung der Deutschen Bekleidungsindustrie im Sommer 2006 einen entsprechenden Workshop durchgeführt, dessen Ergebnisse ab September auf der Webseite www.stiftung-bekleidungsindustrie.de präsentiert werden.

3. Teil: Entwurf
Die Markenpersönlichkeit soll im Sinne eines Markenerlebnisses und in Übereinstimmung mit dem Konzept visuell als Skizze umgesetzt werden.


Neben der Darstellung der Zielgruppe sollen die folgenden Aspekte visualisiert werden:

  • Markenwelt (z.B. Logo, Claim, Typographie, Farbklima, Materialität)
  • Bildwelt (Modefotografie)
  • Ladengestaltung
  • Kommunikationskonzept (Anzeige, Werbebotschaft)

Die Ergebnisse müssen als Moodboard präsentiert werden.


Sonderpreis Reisegepäck
Am Anfang war die Truhe. Sie diente der Unterbringung der Siebensachen zu Hause und war bei Bedarf mobil. Seitdem sind viele Taschen und Koffer entworfen worden und doch sind wir immer wieder auf der Suche nach dem perfekten Reisegepäck: So klein und leicht wie der Beutel des Zimmermanns auf der Walz, so geräumig wie ein Schrankkoffer.
Wie kann man also, eine Woche auf Geschäftsreise sein und doch nur mit Handgepäck fliegen, wie es das Ziel des Modeunternehmers Klaus Steilmann, dem Gründer dieser Stiftung war? Wie lassen sich empfindliche Abendkleidern transportieren? Welche Anforderungen stellt eine Biketour über den gefrorenen Baikalsee an die Gepäckstücke? Wie passen die klobigen Wanderschuhe zusammen mit dem Smoking in ein Gepäckstück? Wohin mit all den elektronischen Gerätschaften des modernen Lebens wie Mobiltelefon, MP3-Player, Kamera, PDA oder Notebook mit all den Ladegräten und Netzteilen? Wie finden psychologische Trennungsobjekte wie Schmusetiere oder das eigene Kopfkissen noch Platz? Und wo werden Regenschutz und Proviant verstaut und sei es nur die Evianflasche? Was ist überhaupt für wen der beste Reisestil: Minimal im ultra-leicht Stil oder klassische Dreiteilung in Handtasche, Handgepäck und großes Gepäck, welches aufgegeben wird?
Braucht man also für alle Fälle ein ganzes Arsenal an Koffern und Taschen oder gibt es Module, welche je nach Bedarf zu einem Gepäckstück verbunden werden können? Wenn ja: Was ist das bessere Konzept: Für alles die perfekte Hightech-Lösung anzubieten oder sind Lowtech-Lösungen besser, die sich vielen Gelegenheiten anpassen? Oder liegt die Zukunft im customized Gepäck, also Taschen, die nach den persönlichen Bedürfnissen gefertigt werden wie die kunstvollen Reisenecessaire Anfang der 1920er Jahre?
Lassen sich die Anforderungen nur mit Gepäckstücken lösen oder bedarf es eines Gesamtkonzeptes von Kleidung und Gepäck? Und welche Auswirkungen haben die zunehmenden Auflagen der Fluggesellschaften (Sicherheit, Größe, Gewicht)?
Kooperationen mit einem Modeprojekt sind möglich, indem zum Beispiel Kleidung und Gepäck aufeinander abgestimmt werden. Diese werden dann separat in der Kategorie Mode und Reisegepäck juriert.

Aufgabe
1. Teil: Analyse
Die Analyse soll analog zur Ausschreibung zum Thema „Die Kunst des Reisens“ erarbeitet werden. Insbesondere persönliche (Not)Lösungen von Reisenden des gewählten Reisestils und Genres sollen untersucht werden.

2. Teil: Konzeption
Auf Basis der Analyse erfolgt die Konzeption eines Entwurfs zum Thema „Die Kunst des Reisens“. Gesucht werden anspruchsvolle, also eigenständige und in sich stimmige, aber marktnahe (was nicht bedeutet Trends zu folgen) Entwürfe.
Entworfen werden soll nicht nur das Produkt in seiner Gestalt, sondern auch seine mögliche Verwendung und seine Einsatzfähigkeit. Es bedarf dazu der Konzeption, Planung und Reflexion gesellschaftlicher und wirtschaftlicher, kultureller und politischer Prozesse sowie der Berücksichtigung ökologischer und technischer Daten, um Produkte sinnvoll und erfolgreich zu entwerfen. Dafür ist die Integration von Produktentwicklung, Kommunikation und Distribution notwendig. Es geht also um strategisches Design-Management.

3. Teil: Entwurf
Basierend auf diesem fundierten Konzept soll der dritte Teil der Arbeit die Ergebnisse in ein einzelnes Gepäckstück oder eine -serie übersetzen.
Hilfe in der Materialbeschaffung gibt der Onlineshop www.extremtexil.de (auch in Englisch), wo auch Links und Literaturhinweise für die Fertigung von Gepäck aufgeführt sind.
Einzureichen sind Skizzen, technische Zeichnungen sowie ein Prototyp.
Teilnehmer
Der Wettbewerb richtet sich an besonders begabte Designstudenten aller Gestaltungsdisziplinen, insbesondere aus den Bereichen Textil- und Modedesign. Für den Sonderpreis Mode und Marke können auch Arbeiten von Studierenden der Wirtschafts- und Kommunikationswissenschaften eingereicht werden. Teilnahmeberechtigt sind Studierende ab dem 4. Semester. Bei Gruppen aus mehreren Semestern können auch jüngere Jahrgänge teilnehmen.
Die Teilnehmer müssen aktuell an einer europäischen Hoch- oder Modeschule eingeschrieben sein.
Die Arbeiten sollen für diesen Wettbewerb erarbeitet werden. Es können Arbeiten von Einzelpersonen oder, was besonders erwünscht ist, von interdisziplinären Teams und/oder in Kooperationen mit Unternehmen eingereicht werden. Ebenfalls möglich sind Vordiplom- und Diplomarbeiten, wenn sie der Aufgabenstellung entsprechen und im Jahr 2006 erstellt wurden. Die eingereichten Arbeiten sollen bislang noch nicht veröffentlich worden sein. Die visuelle Präsentation soll den Anforderungen eines europäischen Designpreises entsprechen.


Jury
Eine Jury aus international erfahrenen Experten aus Design, Industrie, Marketing, Medien und Handel wählt nach festgelegten Kriterien die Preisträger aus. Die Entscheidung der Jury ist juristisch nicht anfechtbar.

Mitglieder der Jury 2007 sind:
Susanne Fischer, Marketing Manager Central Europe, Timberland
Marcel Herrig, Unicut Design Office/IDEAS
Albert Kriemler, Designer, Akris
Christoph Marti, Creative Director, Interbrand Zintzmeyer & Lux
Joachim Schirrmacher, Chefredakteur Style in Progress
Joyce Thornton, Generation Now Editor, WGSN
Josef Voelk, Einzelhändler, The Corner Berlin
Timm Fenton, Vice President Design, Tumi


Bewertungskriterien
Die Arbeiten unter dem Thema „Die Kunst des Reisens“ werden nach folgenden Kriterien bewertet:

  • Gesamtkonzept (Analyse, Strategie, Interdisziplinarität)
  • Innovation/Vision (u.a. Verbindung von Funktion und Fashion)
  • Technische und gestalterische Umsetzung (Qualität der Zeichnung, Präsentation, Verarbeitung, Passform, Farbkonzept, Materialauswahl)
  • Einsatzbereich, Funktionalität

Die Arbeiten des Sonderpreises Mode und Marke werden nach folgenden Kriterien bewertet:

  • Gesamtkonzept (Analyse, Strategie, Interdisziplinarität)
  • Konzeption (Einzigartigkeit, Differenzierungspotenzial)
  • Zukunftsfähigkeit der Marke
  • Umsetzbarkeit
  • Stringenz und Konsistenz der Umsetzung vom Konzept zum Entwurf
  • Zusammenspiel von Produkt und Marke
  • Innovation/Vision

Die Arbeiten für den Sonderpreis Reisegepäck werden nach folgenden Kriterien bewertet:

  • Gesamtkonzept (Analyse, Strategie, Interdisziplinarität)
  • Innovation/Vision (u.a. Verbindung von Funktion und Fashion)
  • Technische und gestalterische Umsetzung (Qualität der Zeichnung, Präsentation, Verarbeitung, Passform, Farbkonzept, Materialauswahl)
  • Einsatzbereich, Funktionalität

Preise
Der „Preis der Stiftung der Deutschen Bekleidungsindustrie 2007“ ist mit Geldpreisen in Höhe von 7.000 Euro dotiert.
1. Preis: 4.000 Euro
2. Preis: 2.000 Euro
3. Preis: 1.000 Euro

Außerdem werden bezahlte (mindestens 550 Euro/Monat) sechsmonatige Praktikumsplätze bei Akris (St. Gallen), Roxy/Quiksilver und Mover Sportswear SA (Lausanne) vergeben.

Swiss Textiles stellt 10 Stoffgutscheine à 750 Euro als zusätzliche Preise zur Verfügung. Sie sind bis März 2008 gültig und können jeweils am letzten Tag der Premier Vision in Paris bei den Mitgliedsunternehmen eingelöst werden.


Der Sonderpreis Mode und Marke ist mit Geldpreisen in Höhe von 3.500 Euro dotiert.
1. Preis: 1.500 Euro und ein halbjähriges bezahltes Praktikum an einem Standort von Interbrand Zintzmeyer & Lux (Zürich, Köln, München, Hamburg).
2. Preis: 1.500 Euro
3. Preis: 500 Euro


Der Sonderpreis Reisegepäck ist mit Geldpreisen in Höhe von 3.500 Euro dotiert.
1. Preis: 2.000 Euro
2. Preis: 1.000 Euro
3. Preis: 500 Euro

Außerdem wird ein bezahltes (mindestens 550 Euro/Monat) sechsmonatiges Praktikum im Headquarter von Tumi (New Jersey/New York) vergeben.

Der Jury ist es freigestellt, die Preisgelder anders zu verteilen. Darüber hinaus kann die Jury Anerkennungen für weitere Entwürfe, die mindestens mit 500 Euro dotiert sind, sowie jeweils eine Freitag Tasche F 12 (kann im Freitag Webshop EU ausgesucht werden) vergeben.

Dank der Unterstützung durch die ispo winter 07 erhalten die Preisträger weitere Kommunikationsleistungen:

  • Messestand/Ausstellungsfläche
  • Preisverleihung/Pressekonferenz
  • Integration in die Kommunikationsmedien der ispo (Daily News, Magazine,
    Newsletter)
  • Publikation im Internet, inklusive einer Präsentation auf der Award-Webseite, so wie einem Link zur eigenen Webseite (soweit vorhanden)
  • Pressemitteilung an über 2.000 internationale Journalisten
  • Präsentation auf der Mediendatenbank der ispo

Sie erhalten so die Möglichkeit sich den rund 60.000 Fachbesuchern und über 2.000 internationalen Journalisten der ispo zu präsentieren.

Alle Teilnehmer können sich zusätzlich ab dem 15. Dezember für den kostenlosen Besuch der Preisverleihung und der Messen ispovision und ispo anmelden: visit.ispo@stiftung-bekleidungsindustrie.de


Preisverleihung und Ausstellung
Die Preisverleihung findet im Rahmen der ispo winter 07 vom 2. bis 7. Februar 2007 in München statt.
Die Gewinner reisen auf eigene Kosten. Für die Übernachtung wird eine Pauschale in Höhe von 150 Euro bei Einzelpersonen und 300 Euro bei Gruppen zur Verfügung gestellt.
Die Bewerber verpflichten sich, im Falle eines Preises persönlich an der Preisverleihung in München teilzunehmen sowie während der Dauer der Messe anwesend zu sein. Der genaue Termin wird rechtzeitig mitgeteilt.


Einzureichende Arbeit

Die Kunst des Reisens
Die einzureichende Arbeit für den Preis der Stiftung der Deutschen Bekleidungsindustrie 2007 zum Thema „Die Kunst des Reisens“ gliedert sich in drei Teile:
• Dokumentation der Analyse und des Konzeptes
• Präsentations Chart
• Outfits

Dokumentation der Analyse und des Konzeptes
a) Kurzfassung (3.500 Zeichen/500 Wörter) in Deutsch und Englisch. Diese muss unter mail@stiftung-bekleidungsindustrie.de bis zum 21. Dezember 2006 vorab eingesendet werden sowie als Ausdruck der Präsentation beigelegt werden.
b) Dokumentation der Recherche und des daraus resultierenden Konzeptes in Deutsch oder Englisch. Eine Liste der verarbeiteten Materialien mit genauer Angabe von Artikel und Hersteller muss enthalten sein.
Umfang: 10 bis 30 Seiten Text; maximal 20 Seiten Illustrationen, technische Zeichnungen, Material- und Farbkonzept; maximal 10 Seiten Fotos.
Format: Din A4 (210 mm x 297 mm)

Präsentations Chart
Präsentation des Entwurfs z.B. anhand von Illustrationen, technischen
Zeichnungen, Material- und Farbkonzept.
Format: 1 Pappe Din A3 quer (420 mm x 297 mm)

Outfit
Für die Jurierung ist ein realisiertes Outfit einzusenden.
Größen: Damen 38 oder M, Männer 52 oder L. Diese Größen sind einzuhalten!
Größe 38 Größe 52
Brustumfang 88 cm 104 cm
Taillenumfang 70 cm 92 cm
Hüftumfang 94,5 cm 112 cm
Körperhöhe 168 cm 180 cm
Seitenlänge 106 cm 106 cm

Die verwendeten Materialien müssen dokumentiert werden (Hersteller und genaue Artikelbezeichnung, auch Angaben wie Second-Hand, etc.).
Im Falle eines Preises müssen die weiteren Outfits (mindestens drei) spätestens am 31. Januar 2007 in München zur Vorbereitung der Preisverleihung eintreffen.
Für die Präsentation während der Preisverleihung ist dann auch eine CD mit drei Musiktiteln (nur Formate mp3 oder wma!) mitzusenden.

Für das Fitting (auch während der Jurierung) sind Bilder erforderlich, aus denen genau ersichtlich ist, wie das Model die Outfits anziehen soll. Bei komplizierten oder nicht eindeutigen Entwürfen muss das Anziehen Schritt für Schritt dokumentiert werden (vorne/hinten, rechts/links, Wickeltechniken, etc.).

Sonderpreis Mode und Marke
Die einzusendende Arbeit für den Sonderpreis Mode und Marke gliedert sich in zwei Teile:
• Dokumentation der Analyse und des Konzeptes
• Präsentation Charts

Dokumentation der Analyse und des Konzeptes
a) Kurzfassung (3.500 Zeichen/500 Wörter) in Deutsch und Englisch. Diese muss unter mail@stiftung-bekleidungsindustrie.de bis zum 21. Dezember 2006 vorab eingesendet werden sowie als Ausdruck der Präsentation beigelegt werden.
b) Dokumentation der Recherche und des daraus resultierenden Konzeptes in Deutsch oder Englisch.
Umfang: 20 Seiten Text; maximal 10 Seiten Illustrationen.
Format: Din A4 (210 mm x 297 mm)

Moodboard
Format: Pappen Din A2 quer (594 mm x 420 mm). Als Rolle einzusenden.

Sonderpreis Reisegepäck
Die einzureichende Arbeit für den Sonderpreis Reisegepäck zum Thema „Die Kunst des Reisens“ gliedert sich in drei Teile:
• Dokumentation der Analyse und des Konzeptes
• Präsentations Chart
• Prototyp

Dokumentation der Analyse und des Konzeptes
a) Kurzfassung (3.500 Zeichen/500 Wörter) in Deutsch und Englisch. Diese muss unter mail@stiftung-bekleidungsindustrie.de bis zum 21. Dezember 2006 vorab eingesendet werden sowie als Ausdruck der Präsentation beigelegt werden.
b) Dokumentation der Recherche und des daraus resultierenden Konzeptes in Deutsch oder Englisch. Eine Liste der verarbeiteten Materialien mit genauer Angabe von Artikel und Hersteller muss enthalten sein.
Umfang: 10 bis 30 Seiten Text; maximal 20 Seiten Illustrationen, technische Zeichnungen, Material- und Farbkonzept; maximal 10 Seiten Fotos.
Format: Din A4 (210 mm x 297 mm)

Präsentations Chart
Präsentation des Entwurfs z.B. anhand von Inspiration/Anmutung, Illustrationen, technischen Zeichnungen, Material- und Farbkonzept.
Format: 1 Pappe Din A3 quer (420 mm x 297 mm)
Prototyp
Für die Jurierung ist ein Prototyp im Maßstab 1:1 einzusenden.
Aufgrund der schwierigen Fertigung von Prototypen sind folgende Einsendungen möglich:
• charakteristisches Detail in 3D. Das Modell soll auch für Laien verständlich sein (Ausstellung). Detailmodelle müssen durch umfangreiche grafische Darstellungen ergänzt werden.
• Anschauungsmodelle. Textilien können zum Beispiel auf harte Unterlagen aufgezogen werden. Falls keine Originalmaterial oder –farben verwendet werden können, müssen diese aus der Dokumentation bzw. dem Präsentations Chart eindeutig hervorgehen.

Bei wichtigen/neuartigen Lösungen für das Innenleben kann ein zweites Modell eingesendet werden. Bei reinen Anschauungsmodellen ist allerdings zu beachten, dass diese den Transport, Jurierung und evtl. Ausstellung auch überstehen können (also keine sehr empfindlichen Schaummodelle).

Bei komplexen Entwürfen sind für die Jurierung Fotos oder Skizzen erforderlich, aus denen genau die Besonderheit des Gepäcksstückes ersichtlich ist (Nutzung, Bedienung von speziellen Verschlüssen oder Gurtsystemen, Befestigung von Sportgeräten, Volumenveränderung durch Nutzung, Innengestaltung etc.)

Hilfe in der Materialbeschaffung gibt der Online-shop www.Extremtexil.de (auch in Englisch), wo auch Links und Literaturhinweise für die Fertigung von Gepäck enthalten sind.

Nach der verbindlichen Anmeldung wird Ihnen eine Nummer mitgeteilt. Jedes einzelne Teil muss auf der Rückseite (bei Kleidung Innenseite) mit dieser Nummer versehen sein.

Außer dem Kurzkonzept sind digitale Einreichungen nicht zugelassen.


Richtlinien
Kosten, Transport und Versicherung
Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenfrei.
Alle Arbeiten müssen vom Wettbewerbsteilnehmer sorgfältig und fachgerecht verpackt sein; das Verpackungsmaterial muss für den Rücktransport geeignet sein.
Die Teilnehmer übernehmen die Kosten für die Einsendung aller Wettbewerbs-Unterlagen und die Versicherung für die Anlieferung. Unfreie Sendungen können nicht angenommen werden.

Die Stiftung übernimmt die Kosten für die Rücksendung der eingereichten Arbeiten sowie den Versicherungsschutz für die Dauer der Überlassung und für den Rücktransport.
Nach Ablauf der Jurysitzung werden die Arbeiten die nicht für die Ausstellung, nicht für das Archiv und nicht für Kommunikationszwecke (z.B. weitere Ausstellungen, Medienarbeit) vorgesehen sind zurückgesandt.
In diesem Zusammenhang behält sich die Stiftung das Recht vor, die ausgewählten Arbeiten bis zu sechs Monate zu nutzen.

Archiv der Stiftung der Deutschen Bekleidungsindustrie
Ausgewählte Dokumentationen und Portfolios verbleiben im Archiv der Stiftung der Deutschen Bekleidungsindustrie. Alle Outfits werden zurückgesendet.

Rechte
Die Eigentums- und Urheberrechte (alle Rechte) müssen beim Teilnehmer liegen. Alle eingereichten Outfits bleiben Eigentum der Teilnehmer. Ausgewählte Dokumentationen gehen in das Archiv der Stiftung der Deutschen Bekleidungsindustrie über.
Die Urheberrechte der Arbeit verbleiben zu jeder Zeit beim Teilnehmer.
Für die Dauer des Wettbewerbes sowie für die Veröffentlichungen die in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Wettbewerb stehen (wie Ausstellung, Medienarbeit oder anderen Aktionen), überlässt der Teilnehmer dem Veranstalter kostenlos die Veröffentlichungsrechte.

Falls eine Gruppenarbeit einen Praktikumsplatz gewinnt, entscheidet das Los. Die ausgelobten Praktika beinhalten eine übliche Probezeit von 14 Tagen. Der Zeitpunkt und das Arbeitsverhältnis (Probezeit etc.) der ausgelobten Praktikumsplätze werden direkt zwischen den Unternehmen und den Gewinnern vereinbart. Sollte das Praktikum vorzeitig beendet werden, besteht kein Anspruch auf Auszahlung der restlichen Vergütung. Die Stiftung der Deutschen Bekleidungsindustrie kann keine Gewähr übernehmen, dass die von den Unternehmen zugesagten Praktika stattfinden. Sie nutzt jedoch alle ihre Möglichkeiten bei offenen Fragen eine für alle Beteiligten befriedigende Lösung zu finden.

Mit der Unterschrift auf dem Anmeldeformular erkennt der Teilnehmer diese Bedingung an.

 
 
stiftung-bekleidungsindustrie
Sitemap | Kontakt | Impressum | Seite drucken
stiftung-bekleidungsindustrie